Presseveröffentlichungen

In der Zeitschrift „Abeilles en Liberté“,(Bienen in Freiheit) der fünften Ausgabe der Reihe, ist ein ganzer Artikel Jan-Michaels neuestem Projekt, dem Bienenturm, gewidmet. Dieses Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit David Junker, einem Naturimker in Deutschland, entwickelt und besteht darin, in der Natur wieder einen bienenfreundlichen Lebensraum zu schaffen. Es gibt immer weniger hohle Bäume oder Höhlen, in denen sich Bienen auf natürliche Weise niederlassen können, und eine der Antworten auf diese Wohnungskrise ist das Aufstellen und Anbringen von Bienenstöcken der Artenvielfalt. Bienen brauchen natürlich gesunde und abwechslungsreiche Nahrung, aber sie müssen auch eine Möglichkeit haben, sich niederzulassen. Dieser „Bienenturm“ aus Schilfrohr, einem ökologischen Material par excellence, das leicht und sehr isolierend ist, ermöglicht durch seine runde Form und sein angepasstes Volumen eine sehr gute Aufnahme von wilden Honigbienen. Als kleine Variante verwendet Jan Warré-Elemente als Basis für den Bau, was die Wiederverwendung seines Materials ermöglicht, das Schilf schützt und eine kleine Honigentnahme erleichtert.

Danke Funny für deinen schönen Artikel und danke Bernard für deine Rezension!

Aus der Zeitschrift Natural Bee Husbandry Magazine Ausgabe 24  Sommer 2022

The bee Tower story

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Deutsche Übersetzung der redaktionellen Texte die teilweise aus meinen Veröffentlichungen entnommen wurden.

2. Bild von links

Alle unsere BeeTower-Modelle haben eine runde Nisthöhle mit einem Fassungsvermögen von etwa 32 Litern – das Prinzip der artgerechten Bienenhaltung. Nach den Erkenntnissen des Bienenforschers Tom Seeley reichen 32 Liter aus, damit ein Bienenvolk wie in einer Baumhöhle ohne weitere Manipulationen leben kann.

Diese Bienenbehausung wurde aus Holzlatten, Holzringen mit einem Durchmesser von 20 cm mit einer 5 cm Isolierung aus Schilfrohr und etwas Lehmputz gebaut. Ein geschlossener Boden aus massiven Holzstücken und ein rundes Flugloch ermöglichen den Bienen eine bessere Luftzirkulation und optimieren die Nestduftwärmebindung nach oben. Unter dem Dach befindet sich eine weiterer Kasten mit massiven Holzstücken, der von oben gegen Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüsse isoliert.

Eine moderate Honigernte ist möglich, aber nicht das Ziel des Bienenturmkonzepts und kann für den Eigenbedarf mit geeigneten niedrigen Aufsätzen durchgeführt werden, um den Bienen nicht zu viel Honig zu entziehen.

3.Bild von links

Wenn das angestrebte Volumen von 32 Litern und die Innenmaße eines Warré-Beutenplans von 30 cm x 30 eingehalten werden, ergibt sich die Gesamthöhe des hohlen Nestes aus dem Durchmesser der verwendeten Holzringe.

In diesem „Langen Lulatsch“ wurden Bambusringe aus einem Online-Shop mit einem Durchmesser von 20 cm verwendet, was einen 105 cm hohen Kasten mit einem Innenkamin als Nisthöhle ergibt. Dies entspricht 5 Warré-Kästen, die übereinander angebracht sind.

Der 105 cm hohe Kasten wiegt mit der inneren Schilfisolierung ca. 30 kg. Der untere Fluglochboden (Ecofloor) ist aus Massivholz und hat eine Höhe von 30 cm und wiegt 22 kg. Der obere Kasten (Klimakasten), an den die Bienen ihre Waben anhängen , enthält ebenfalls einen Massivholzblock von einemBaumstamm und wiegt 14 kg und hat eine Höhe von 15 cm. Einzeln lässt sich alles noch von einer Person per Schbkarre transportieren. Mit allen anderen Elementen ergibt sich eine Gesamthöhe von etwa 160 cm (ohne Dach).

Ein weiterer Warré-Turm, den wir 2021 mit Bienen besiedelt haben, steht auf der gleichen Wiese in etwa 300 m Entfernung. Da alle unsere Warré-Türme ohne großen Aufwand umgebaut, erweitert und von oben geöffnet werden können, ist es ein Leichtes, Schwärme darin unterzubringen und sie bei Bedarf zu kontrollieren.

Baumhöhlensimulationen wie der Bieetower müssen nicht unbedingt in etwa 5 m Höhe an Bäumen hängen, damit sich Bienen darin wohlfühlen. Eine Kiefer und angrenzende Sträucher, die den Warré-Beetower vor Wind und Wetter schützen, reichen meiner Meinung nach aus, damit sich die Bienen darin wohlfühlen.